Dream-Puppies Havaneser
Dream-Puppies Havaneser 

Typische Merkmale von Havanesern

Man sieht sie überall. Im Wohngebiet. Im Café. Im Park zwischen Kinderwagen und Labrador. Und trotzdem bleibt er merkwürdig unscheinbar. Kaum jemand kann ihn sicher benennen, kaum jemand weiß, wofür er eigentlich gezüchtet wurde.

Der Havaneser ist kein Hund, der polarisiert. Kein Spezialist mit Arbeitsauftrag. Kein Charakterdarsteller mit Ecken und Kanten, die Trainingspläne füllen. Und genau das ist sein Wesen.

 

HERKUNFT UND URSPRÜNGLICHER ZWECK

Die Vorfahren des Havanesers stammen aus dem Mittelmeerraum. Mit Händlern gelangten kleine Bichon-Typen nach Kuba, wo sie weitergezüchtet wurden – nicht für Jagd, nicht für Schutz, nicht für selbstständige Arbeit.

Sein Zuchtziel war klar: ein unkomplizierter Begleithund. Ohne ausgeprägten Territorialtrieb. Ohne starkes Jagdverhalten. Ohne die innere Notwendigkeit, ständig etwas regeln zu müssen.

Er sollte dazugehören. Anwesend sein. Sozial anschlussfähig bleiben. Und genau das merkt man dieser Rasse bis heute an.

 

CHARAKTER – MITTENDRIN, ABER OHNE DRAMA

Der Havaneser lebt nach dem Motto: Mittendrin statt nur dabei. Aber ohne Krawall. Nicht aggressiv, nicht aufbrausend, nicht vehement einfordernd.

Er ist neugierig, oft ausgesprochen sozial, geht auf andere Hunde zu, schnuppert, prüft die Lage. Wird es ihm zu wild, zieht er sich zurück. Ohne Szene. Ohne Kommentar.

Viele Hunde stören sich nicht an ihm, weil er sich selbst nicht wichtig macht. Er kommt nicht mit Druck. Nicht mit übertriebener Präsenz. Das macht ihn im Alltag so angenehm.

 

FEINFÜHLIGKEIT UND BINDUNG

Der Havaneser ist stark menschenbezogen. Er reagiert auf Stimmungen, spürt Spannungen im Haushalt und sucht Nähe, wenn etwas nicht ganz rund läuft. Dieses Kopf-anlehnen, dieses leise Dabeisein – das ist kein Zufall, sondern Zuchtidee.

Die Kehrseite dieser engen Bindungsorientierung ist offensichtlich: Alleinbleiben fällt vielen Havanesern schwer. Nicht aus Trotz. Nicht aus Verwöhnung. Sondern weil Nähe ihr ursprünglicher Auftrag war.

Er ist kein Hund für dauerhafte Unruhe oder inkonsequente Führung – dann wird aus Feinfühligkeit schnell Nervosität.

 

FÜHRUNG STATT HÄRTE

So herzallerliebst der Havaneser ist: Auch er braucht Führung. Nicht stark und kraftvoll, sondern klare Regeln, an denen er sich orientieren kann.

Die Lebensfreude brennt auch bei diesem kleinen Hund hin und wieder durch. Er ist verspielt, oft clownesk, manchmal vor Begeisterung ein kleines Energiebündel. Dann ist es gut, wenn jemand ruhig entscheidet und Struktur gibt.

Unkompliziert heißt nicht führungslos.

 

FAMILIENHUND UND ALLTAGSTAUGLICHKEIT

Mit Kindern kommen Havaneser meist gut zurecht. Sie sind selten grob, eher weiche Charaktere mit erstaunlicher sozialer Intelligenz. Als Wachhunde sind sie nicht gedacht – aufmerksam sind sie dennoch. Sie melden, wenn ihnen etwas bemerkenswert erscheint. Übernimmt der Mensch, beruhigen sie sich schnell.

Sie passen sich gut an unterschiedliche Lebenssituationen an – solange Nähe, Struktur und soziale Einbindung gegeben sind.

 

WARUM SPRICHT KAUM JEMAND ÜBER DEN HAVANESER?

Weil er selten Probleme macht. Weil er keine Schlagzeilen produziert. Weil er sich gut einfügt.

In einer Welt, in der Extreme Aufmerksamkeit bekommen, bleibt Ausgeglichenheit oft unbeachtet.

Er wäre vermutlich erfolgreicher, wenn er schwieriger wäre.

www.der-hundegefaehrte.de

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